Erst kam die Stoppuhr.
Dann kam die Kündigung.
Ein Drittel des Arbeitstages ging fürs Warten drauf – heute zahlt Haustechnik Voßwinkel 70 % weniger für IT.
Der Unternehmer
Martin Voßwinkel führt die Haustechnik Voßwinkel GmbH, ein SHK-Unternehmen mit 17 Mitarbeitenden östlich von Köln, seit 2020 in Eigenregie. Der Fokus liegt auf erneuerbaren Energien: Wärmepumpen, PV-Anlagen, Klimatechnik – und dem Zusammenspiel dieser Systeme.
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Martin Voßwinkel
Geschäftsführer
Branche
Sanitär, Heizung, Klima
Mitarbeiter
17
„Ein Drittel der Zeit bestand aus Warten auf die Software”
Diesen Satz stellte Martin Voßwinkel damals nicht aus dem Bauch heraus fest, sondern mit der Stoppuhr in der Hand: Irgendwann wollte er es genau wissen und maß selbst, wie viel Zeit sein Team täglich vor dem Bildschirm verlor, während die alte Branchensoftware lud. Das Ergebnis lieferte ihm die Zahl schwarz auf weiß. Sein damaliges Fazit: „Ein Drittel der Zeit eines 8-Stunden-Arbeitstages besteht aus Warten auf die Software.”
Dabei war an der Infrastruktur dahinter nicht gespart worden. Die Software lief nicht bei Voßwinkel im Haus, sondern gemietet in einem Rechenzentrum, verteilt auf gleich drei Server, um die Last abzufangen. Professionell aufgebaut – und trotzdem blieb viel Handarbeit hängen: Wartung, Betrieb, ein wachsender Datenbestand, der die Software Jahr für Jahr spürbar langsamer werden ließ. Genau diese Kombination aus Aufwand und Geschwindigkeit war es, die bei Voßwinkel für Frust sorgte.
Dazu kam die Pflege im Hintergrund – Serverwartung, Backups, Betriebssystem-Updates, Aufwand, den Voßwinkel selbst tragen oder extern einkaufen musste. An der Software selbst tat sich derweil kaum etwas. Bei den etablierten Herstellern der Branche, so Voßwinkels Eindruck, mahlten die Mühlen langsam: Spürbar wurde eigentlich nur eines – dass die Software von Jahr zu Jahr behäbiger wurde, während neue Funktionen ausblieben.
Für Voßwinkel stand irgendwann fest: So kann es nicht weitergehen. Er beschloss, sich umzusehen – und zwar richtig.
„Ich habe mir geschworen, das nur einmal zu tun”
Die alte Infrastruktur hatte Voßwinkel einst so übernommen, wie sie war – über Jahre gewachsen, mit anderen Ansprüchen an eine moderne Software, als sie ursprünglich gedacht war. Er wusste, wie aufwendig eine Systemmigration ist, und wollte sie deshalb nur ein einziges Mal in seiner beruflichen Laufbahn durchziehen: „Ich habe mir geschworen, ich will das nur einmal in meiner beruflichen Karriere tun.” Wenn er schon wechselt, dann richtig – und mit der Sorgfalt, die diese einmalige Entscheidung verdient. Genau darum die lange, intensive Recherche.
Was folgte, war keine Bauchentscheidung, sondern eine zweijährige, systematische Marktrecherche: praktisch jeder relevante Anbieter am Markt wurde geprüft, viele davon besuchte Voßwinkel persönlich vor Ort.
Zwei Kriterien waren dabei nicht verhandelbar. Erstens: offene Schnittstellen, allen voran eine DATEV-Anbindung. Was für Voßwinkel selbstverständlich war, siebte allerdings schon zahlreiche Anbieter aus – bei vielen etablierten Herstellern stand eine DATEV-Integration nicht einmal auf der Roadmap. Zweitens: cloudfähig und schnell musste die neue Lösung sein – aus einem einfachen Grund, den er selbst so auf den Punkt bringt: „Kosten, ganz einfach Kosten.” Keine eigene Serverinfrastruktur mehr, keine Wartung, keine Abhängigkeit von einem IT-Dienstleister. Und, so viel sei verraten: keine Stoppuhr mehr.
Warum am Ende ausgerechnet conmeet – ein im Vergleich zu etablierten Anbietern noch junges Unternehmen? Weil genau dieses Alter für Voßwinkel am Ende kein Gegen-, sondern ein Argument war. Was er sah, war ein Produkt, das in kurzer Zeit einen Funktionsumfang erreicht hatte, für den andere Jahre gebraucht hatten – und das dort, wo er beim ersten Blick noch Lücken notiert hatte, beim zweiten Blick bereits geliefert hatte. Wenn ein so junges Produkt schon so weit ist, dachte er sich, dann kann daraus eigentlich nur etwas Großes werden. Dazu kam der Eindruck vom Team dahinter: Bei conmeet sitzen nicht nur Entwickler, sondern Menschen, die selbst aus der Handwerks- und Baubranche kommen und wissen, wovon ein Kunde spricht, wenn es um Arbeitswerte oder Materiallisten geht.
Mehr Akzeptanz als erwartet
Die Umstellung verlief für Voßwinkel überraschend reibungslos. Sein Team nahm die neue Software gut an – schneller, als er selbst erwartet hatte. Der Kraftakt, den er befürchtet hatte, blieb aus: Als Voßwinkel selbst die Schulung für die App übernahm, wurde ihm klar, wie intuitiv und nachvollziehbar sich conmeet erklärt – ganz ohne große Überzeugungsarbeit im Team.
Bestätigt hat sich seine Entscheidung auch im laufenden Betrieb: Anliegen, die er meldete, verschwanden nicht in einer Warteschlange, sondern tauchten irgendwann einfach als fertige Funktion in der Software auf – ohne dass er selbst etwas dafür tun musste. Updates erfordern bei conmeet keine Arbeit mehr: keine IT-Dienstleister, die Patches einspielen, keine Wartungsfenster. Neue Funktionen sind einfach da.
Von der Baustelle zurück ins Büro
Im Tagesgeschäft zeigt sich der Unterschied vor allem beim Team unterwegs: Aufträge gehen nicht mehr auf dem Weg vom Büro zum Tablet verloren, Fotos und Dokumentation von der Baustelle kommen zuverlässig im Büro an. Und dank Lagerverwaltung wird jedes Material, das ein Techniker aus dem Fahrzeuglager entnimmt, auch tatsächlich erfasst und abgerechnet – vorher ist laut Voßwinkel genau hier schlicht Geld verloren gegangen, Auftrag für Auftrag, ohne dass es irgendwo auffiel.
Schwarz auf weiß
- Rund 70 % geringere IT- und Lizenzkosten pro Jahr – die komplette eigene Serverinfrastruktur im Rechenzentrum (Terminalserver, Datenbankserver, Backup) ist ersatzlos weggefallen.
- Rund ein Drittel des Arbeitstages zurückgewonnen – die Zeit, die früher fürs Warten auf die Software draufging, steht dem Team heute wieder für die eigentliche Arbeit zur Verfügung. Ein Effekt, der in keiner Lizenzrechnung auftaucht und trotzdem jeden Tag zählt.
- Kundendienstumsatz um rund 10 % gestiegen – durch die zuverlässige Materialerfassung aus dem Fahrzeuglager, die vorher schlicht nicht stattfand.
„Täglich, diszipliniert, geführt”
Seine tägliche Arbeit mit conmeet fasst Voßwinkel in drei Worten zusammen: „Täglich, diszipliniert, geführt.” Und ergänzt: „Ich schätze die Leitplanken, die diese Software bereitstellt.” Die Stoppuhr jedenfalls kann in der Schublade bleiben.

